Die wenigsten Immobilienkredite sind nach der ersten Zinsbindung abbezahlt. Für die verbleibende Restschuld brauchen Sie eine Anschlussfinanzierung. Wer sich rechtzeitig kümmert und vergleicht, spart oft erhebliche Zinskosten. Prolongation: bei der Bank bleiben. Bei der Prolongation verlängern Sie den Vertrag bei Ihrer bisherigen Bank zu neuen Konditionen. Das ist bequem und ohne Grundbuchänderung möglich, aber das erste Angebot ist selten das beste. Nutzen Sie es als Vergleichsbasis, nicht als Endpunkt. Umschuldung: die Bank wechseln. Bei der Umschuldung wechseln Sie zu einem günstigeren Anbieter. Die neue Bank löst den alten Kredit ab und übernimmt die Abwicklung. Die anfallenden Kosten für die Grundschuldabtretung sind meist gering im Vergleich zur Zinsersparnis. Forward-Darlehen: Zinsen im Voraus sichern. Rechnen Sie mit steigenden Zinsen, können Sie sich mit einem Forward-Darlehen die aktuellen Konditionen für die Zukunft sichern – gegen einen Zinsaufschlag pro Monat Vorlaufzeit. So schützen Sie sich vor einem Zinsschock zum Ende der Bindung. Rechtzeitig vergleichen. Beginnen Sie ein bis drei Jahre vor Ablauf mit der Planung. Holen Sie mehrere Angebote ein und achten Sie auf effektiven Jahreszins, Restschuld und gewünschte Tilgung. Auch Sondertilgungen und flexible Tilgungssätze erhöhen den Spielraum für die Zukunft.